Falls Sie sich auf dem Weg nach Portugal befinden und sich auf einen richtigen Stierkampf freuen, dann müssen Sie zum Campo Pequeno gehen, da dies der einzige Ort in Lissabon ist, an dem Stierkämpfe zu sehen sind. Der Campo Pequeno liegt nicht weit von der Innenstadt entfernt. Stierkampf war früher in Spanien und Portugal sehr beliebt. Toreros bzw. Matadors auf Spanisch und Toureiros auf Portugiesisch sind die Stierkämpfer, die versuchen durch ihre Bewegungen selbstbewusst und anmutig zu wirken und ihre Macht über das Tier zu zeigen. In Spanien wird der Kamp mit dem Tod des Stieres beendet, wobei der Stier mit einem Schwert getötet werden. Der Stierkampf ist ein echtes Spektakel, das in Spanien Sport und Kunst gleichermaßen bedeutet. Der Stierkampf erfordert Fähigkeiten und Athletik, wobei die Matadore sehr oft als nationale Berühmtheiten gelten.


Der Stierkampf wurde in Spanien geboren, aber auch in Portugal existiert er als Sportart und Unterhaltung. In Portugal gibt es heute den unblutigen Stierkampf, der sich somit von der Hauptform unterscheidet. Die Corrida de Touros hat in Portugal drei Teile. Der erste Kampf wird Cavaleiro bezeichnet. Der Reiter kleidet sich in einem schönen Kostüm aus dem 18. Jahrhundert und kämpft vom Rücken eines Pferdes aus gegen den Bullen. Diese Pferde sind speziell für diese Kämpfe trainiert. Das Ziel des Stierkämpfers ist den Stier in den Rücken mit drei der vier Speere zu stechen. Die Stierkämpfer sind üblicherweise Mitglieder alter Adelsfamilien. Die weiteren Stierkämpfer, die anschließend auftreten, nennen sich Bandarilheiros und sind den Matadores in Spanien ähnlich. Sie kämpfen ohne Schwerter und spielen mit dem Stier mit Hilfe eines roten Mantels. Der dritte Akt ist das Forcados. Acht Männer kämpfen direkt mit dem Stier. Sie haben weder Waffen noch eine andere Form des Schutzes. Der erste Mann versucht den Stier zu fangen oder zu provozieren. Ein weiterer Mann ist für den Kopf des Stiers verantwortlich. Die restlichen Männer helfen ihm das Tier umzingeln. Diese Stierkämpfer kommen meist aus den unteren Klassen der Gesellschaft und sind Mitglieder des Amateuren-Vereins.
Da der Stier im Kampf nicht getötet wird, wird der Kampf auch als unblutiger Stierkampf angesehen. Nach diesen drei Kämpfen wird der Stier lebend aus der Arena geführt, um ihn bei anderen Veranstaltungen wie Rodeos etc. einzusetzen oder auf die Weide zu entlassen. Der Stierkampf wird nicht von allen Menschen in Portugal befürwortet. Dennoch ist dieser Sport Teil der Geschichte und Kultur des Landes.
Schauen Sie nach einem Apartment Madrid, um nach der Portugal-Reise einen Stop in Spanien einzulegen. Oder haben Sie genug vom Süden? Dann probieren Sie doch einmal die Apartments Brüssel oder eine Unterkunft Berlin.

